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Digitalisierung der Arbeitswelt

Digitalisierung der Arbeitswelt

Digitalisierung der Arbeitswelt

Unter diesem Motto stand die öffentliche Veranstaltung, zu der die SPD Schnelsen und die Jusos Eimsbüttel am Dienstag, dem 22.Oktober 2019, ins Christophorus Haus in Schnelsen eingeladen hatten. Schließlich ist der beschleunigte Technologische Wandel durch KI in aller Munde. Plötzlich erscheint der Mensch ersetzbar zu sein… Entlang der Moderation von Dr. Petra Röder (SPD Schnelsen) und Torge Urbanski (Jusos Eimsbüttel) präsentierten drei fachlich versierte Referenten ihre Sichtweise auf die „digitale Revolution“ und beantworteten im Anschluss Fragen des Publikums: Wie können wir als Gesellschaft diese Transformation gestalten, ohne dass Menschen den Anschluss verlieren, sondern der technologische Fortschritt auch zum sozialen und politischen Fortschritt wird? Welche Chancen hat der Einzelne in diesem Prozess, wie kann er mit den unübersehbaren Risiken umgehen? Wie steht die Politik, und vor allem die SPD, dazu? Der Abend war mit ca. 100 Besuchern ein voller Erfolg, weil alle drei Referenten Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg, Prof. Thomas Straubhaar, Volkswirtschaftler der Universität Hamburg und Hansjörg Schmidt, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD in der Hamburger Bürgerschaft äußerst kenntnisreich und zugleich konkret mit Bezug auf die Situation Hamburgs die Fragen der Moderatoren und des Publikums beantworteten. Sie nahmen dabei, bei allen politischen Differenzen, eine optimistische Perspektive ein und artikulierten den Willen, die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland in diesen unruhigen Umbruchszeiten zu bewahren und dafür die soziale Marktwirtschaft, also den Sozialstaat, unsere Wettbewerbsordnung und das autonome Handeln der Tarifpartner, zukunftsfest zu machen. Gerade hier liegt die entscheidende Problematik, für die die SPD und der DGB Lösungen anbieten: Die neuen digitalen Arbeitsformen der „click- und crowdworker“ müssen rechtlich abgesichert, die digitalen Konzerne an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt werden, ohne sich in eine vermeintlich heile Welt des Fordismus zurück zu träumen. Natürlich konnten an diesem Abend längst nicht alle Fragen zum Thema erschöpfend beantwortet werden, es gab auch Differenzen hinsichtlich der Rolle von Staat und Markt bzw. Wettbewerb. Deshalb planen wir nach der großen Resonanz bei den Besuchern das Thema „Digitalisierung“ weiterzuverfolgen und jetzt mit spezifischen Teilthemen in der öffentlichen Diskussion zu vertiefen.