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Klimakatastrophe – Nein Danke!

Klimakatastrophe – Nein Danke!

Klimakatastrophe – Nein Danke!

Das Klima verändert sich, die Sommer werden immer trockener. Auf die Frage, welchen Weg schlägt die SPD im Klimaschutz ein, organisierte die AG Erneuerung eine Veranstaltung.

Unter der Moderation von Inge Maltz-Dethlefs diskutierten rund 80 Bürger*Innen mit Dr. Matthias Miersch, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag, und Niels Annen. Um die Klimakatastrophe abzuwenden und ein Klima zu schaffen, mit dem auch zukünftige Generationen noch leben können, gibt es noch vieles zu tun. Es konnten aber auch schon Erfolge gefeiert werden. Z. B. im Bereich der Stromversorgung sind wir bereits auf einem guten Weg und können zum Status Quo 46,9 % des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien versorgen. Es liegen aber auch noch Herausforderungen vor uns. In der Versorgungmit Wärme (dies macht rund 51 % des Gesamtenergiebedarfs aus) und in der Mobilität gibt es kaum nennenswerte Erfolge. Klar wurde, dass eine der größten Bremsen des Klimaschutzes einige Ministerien sind. So gibt es sowohl vom Landwirtschaftsministerium als auch vom Verkehrsministerium kaum bis keine konkreten Maßnahmen. Matthias Miersch machte allen Anwesenden deutlich, dass die Klimakatastrophe nicht einfach so lösbar ist und es große Anstrengungen benötigt, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Einfachste Beispiele finden wir im eigenen Nutzungsverhalten. Wie oft muss es Fleisch auf den Teller geben? Bahn oder Flugzeug?

Debatte ums Klima in Schnelsen

Wobei genau dort eine weitere Herausforderungsteht. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Bahn keine ernsthafte Alternative zum Fliegen. Sei es kostentechnisch und auch vom reinen Serviceangebot. Deutschland muss in den Ausbauvom Schienennetz und regionalen ÖPNV massiv die Infrastruktur verbessern, um ein umweltbewussteres Nutzungsverhalten zur fördern. In diesem Jahr werden in Berlin über Gesetzespakete zum Klimaschutz abgestimmt. Sollten diese nicht durchkommen, wäre es aus Mierschs Sicht zumindest ein Grund, die Groko zu beenden.