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Maschinensteuer oder Wertschöpfungsabgabe

Antwort auf Arbeitsplatzverluste durch Digitalisierung!?

Über eine solche Abgabe wird seit Ende der 70iger Jahre und den Anfängen von Rationalisierung durch Bildschirmarbeitsplätze immer wieder heftig diskutiert.

Durch die fortschreitende Digitalisierung besonders im Arbeitsleben ist sie aktuell wieder im Gespräch.

Zielsetzung ist die Finanzierung des SOZIALSTAATES hierdurch breiter und gerechter aufzustellen. Wenn immer mehr „Roboter“ die Werte schaffen, sollten nicht nur die Arbeitnehmer diese Kosten für die Staatlichen Leistungen einseitig erbringen.

Wichtig ist: Diese Steuer bzw. Abgabe, ist regional dort zu entrichten, wo die Werte von den Unternehmen erbracht werden.

Auch Internetkonzerne wie APPLE, GOOGLE und FACEBOOK aber auch AMAZON könnten sich dieser Abgabe dann nicht mehr entziehen.

Sie verbreiterten damit den Kreis der „Sozialabgaben-Leister“ und könnten zur Finanzierung von Gemeinschaftsaufgaben beitragen.

Das schließt insbesondere auch die „KAPITALEINKÜNFTE“ mit ein.

Von Industrievertretern wird dem entgegengehalten, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland und damit die Arbeitsplätze gefährdet sind, weil die Abgaben die Unternehmen überfordern. Außerdem würden dann Gewinne „doppelt“ versteuert.

Und das, obwohl sie heute kaum Steuern entrichten müssen.

Die Erfahrungen in Italien und Frankreich, wo solche Abgaben teilweise auf regionaler Ebenen bzw. auf Sozialabgaben beschränkt erhoben werden, lassen sich nur begrenzt als Vergleich heranziehen.

Trotzdem ist eine Diskussion notwendig ob eine solche Abgabe nicht ein sinnvoller Weg sein kann aus der „Einbahnstraße“- immer mehr Wertschöpfung – mit immer weniger Menschen – herauszukommen und den SOZIALSTAAT der Zukunft aufzustellen.